Geld verdienen als Uber-Fahrer – Tipps & Infos

Der Begriff Uber ist mittlerweile überall auf der Welt kein Fremdwort mehr. Und die App, mit der man kinderleicht einen Fahrer buchen und sich überall hinbestellen kann, findet sich wohl auf fast jedem Smartphone. Das Unternehmen wurde bereits im Jahr 2009 gegründet, aber damals war der Service nur in den Vereinigten Staaten zugelassen. Hierzulande kannte man Uber daher meist nur aus beliebten Filmen oder TV-Serien, daher war es nur eine Frage der Zeit, bis der Service auch bei uns ankommt.

Mittlerweile gibt es das Konzept der Personenbeförderung via Mobiltelefon-App in über 70 Ländern auf der ganzen Welt, auch wenn die App während ihrer Entwicklung in einigen Ländern umstritten ist. Denn durch die rasante Verbreitung der Nutzung der App gab es viele Proteste von Taxiunternehmen, besonders als dem Unternehmen Milliarden an Investitionsgeldern zur Verfügung gestellt worden waren. Doch diese Stoplersteine hielten den Siegeszug der App nicht auf. Mittlerweile operiert Uber in allen deutschen Großstädten wie Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt und Düsseldorf.

Aber nicht nur fahren kann man mit dem Fahrdienstleister, sondern auch ein schönes Taschengeld nebenbei verdienen, indem man selber für Uber fährt und Personen befördert. Was Sie wissen müssen und welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, um Geld als Uber-Fahrer zu verdienen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Geld verdienen als Uber-Fahrer

Wie kann ich nun Geld verdienen als Uber-Fahrer?

Im Grunde kann sich jede Privatperson, die mindestens 21 Jahre alt ist und einen gültigen Führerschein der Klasse B besitzt, als Fahrer bei Uber registrieren. Dabei benötigt man auch einen eigenen PKW sowie eine Fahrpraxis von mindestens zwei Jahren.

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Bei der Online-Registrierung müssen Sie alle Details über Ihr Fahrzeug angeben und alle erforderlichen Fahrzeugdokumente wie Führerschein, Fahrzeugschein und Versicherungsnachweis hochladen. Abschließend können Sie die Gratis-App für Android oder iOS herunterladen und installieren. Im Rahmen der Registrierung überprüft Uber jedoch jeden Bewerber auf vergangene Fahrauffälligkeiten in der eigenen Polizeiakte und verlangt eine jährliche TÜV-Prüfung des Fahrzeuges.

Wenn alles überprüft wurde und Sie endlich fahren dürfen, dann sollten Sie gerade zu Beginn Ihrer Uber-Karriere besonders achtsam und freundlich mit Ihren Fahrgästen umgehen. Denn bei einer Durchschnittsbewertung von unter 4,7 Sternen (auf einer Skala von 1 bis 5) wird man als Fahrer bei Uber ausgeschlossen.

Ein weiterer Vorteil als Uber-Fahrer ist, dass Sie keine festen Arbeitszeiten haben und bei Bedarf Ihre App entweder aktivieren oder deaktivieren können, um dementsprechend Verfügbarkeit in der Nähe zu signalisieren.

Was kann man als Fahrer bei Uber verdienen?

Wieviel Sie verdienen können, hängt von dem jeweiligen Bundesland ab, orientiert sich jedoch am ortsüblichen Monatslohn. Man kann jedoch einen Blick in andere europäische Länder werfen, um die potentiellen Möglichkeiten des Verdienstes zu ermitteln.

So erhalten Uber-Fahrer in Großbritannien einen Mindestlohn von etwa 9,23 Euro pro Stunde. In der Schweiz erhalten die Uber-Fahrer einen Stundenlohn von 22,30 Franken – das sind umgerechnet etwa 20,50 Euro. Der gesetzliche Mindestlohn beläuft sich bei unseren südlichen Nachbarn auf 22 Schweizer Franken pro Stunde, was sich für die Schweizer Uberianer definitiv auszahlt.

Wie ist das mit der Versicherung geregelt?

Im gesamten EU-Raum sind alle Fahrten, neben der Haftpflichtversicherung der Fahrer, zusätzlich über Uber versichert. Das bedeutet, sollte es einen Unfall mit einem Uber-Fahrer geben, dann sind alle Insassen versichert – also konkret alle Fahrer, Passagiere sowie Dritte beteiligte Personen.

Für den Fahrer ergibt sich jedoch eine weitere Belastung, welche die eigene Versicherung nicht unbedingt abdeckt. Durch die Bereitstellung des eigenen privaten Autos, fallen neben den Treibstoffkosten und Versicherungskosten auch Verschleisskosten an, die der Fahrer eigenständig tragen muss. Gerade für Studenten, die ohnehin innerhalb eines engen Budgets leben, können die hohe Kosten eine eventuelle Belastung darstellen, sofern sie kein Haupt- bzw. anderes Nebeneinkommen haben.

Fazit

Wenn Sie eine kurzfristige Möglichkeit suchen, nebenbei Geld zu verdienen, die noch dazu flexible Arbeitszeiten bietet, dann ist das System von Uber sicherlich etwas für Sie. Alle diese Benefits eignen sich perfekt für Studenten, die am Wochenende meistens frei haben und sich neben dem Studium ein Taschengeld dazuverdienen möchten. Zudem sind die Kosten für den Personenbeförderungsschein verhältnismäßig gering.

Des weiteren entstehen für Sie keinerlei zusätzliche Kosten oder Risiken, denn durch den Versicherungsschutz von Uber sind Sie und Ihre Insassen ausreichend gesichert. Zudem schätzen es viele Fahrer, egal ob alt oder jung, während der Fahrt interessante Persönlichkeiten kennen zu lernen.

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